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  Schaffhausen muss Sparschwein schlachten - Rutz-filz bzw. Erich Schlatter bringt die ersten 250 000 Franken!
24.11.2011 von josef

Zeitungsberichte

Schaffhausen muss Sparschwein schlachten ...
berichteten die Schaffhauser Nachrichten am 14. September 2011. Interessanterweise wird dabei nirgendwo auf den überfütterten Beamtenapparat verwiesen. Und schon gar nicht auf die Schweizweit einzigartige Behördenwillkür.


Da ich als Handwerker nur nur so viel ausgeben kann, wie ich in Händen habe, kann ich im Gegensatz zu den Schaffhauser Beamten Geld, das ich erst in den kommenden Jahren zu erwirtschaften vermag, gar nicht erst ausgeben. Bis nun diese Erkenntnis die ersten Früchte tragen wird, stelle ich mich als vollamtlicher Sparer im Dienste der Schaffhauser Volkes zur Verfügung.

rutzkinder wird Euer Sparschwein täglich mit 800 Franken aufbessern
Liebe Richter und Beamte.
Bald ist Weihnachten. Um auch diejenigen von Euch zu beglücken, die in betrügerischer Absicht an mir gehandelt haben, mache ich Ihnen ein Angebot, welches täglich 800 Franken - in Worten Franken A c h t H u n d e r t - in das von Euch misshandelte Sparschein spülen wird.

Mit einem kurzen "Vorspann" über eine Person, die offenbar einem Schaffhauser Gewaltigen zu berühmt geworden ist, will ich Sie auf mein grosszügiges Angebot einstimmen. ... Wie Erich Schlatter glaubwürdig dartut, habt Ihr - anscheinend bis zu dessen Ableben täglich 1600 Fr - in Worten E i n t a u s e n d S e c h s h u n d e r t Franken - für eine an und für sich fürstliche Lebensweise investiert. Wie Schlatter weiter dartut, müsste diese Devestition jedoch eher auf eine sinnlose, ja geradezu hirnverbrannte Idee eines entwichenen Schizophrenen zurückgeführt werden. Nun, da unsere Finanzen dermassen kranken, glaubt rutzkinder bald selbst an diese selbstzerstörerische These.

Lange habe ich mir daher überlegt, wie auch ich - nebst der Enteignung um Fr. 120 000.- noche einen Beitrag zur möglichst baldigen Gesundung UNSERERES Sparschweins beitragen könnte. Nun, da sich trotz der maroden Finanzlage in ganz Schaffhausen keine mutige oder weise Persönlichkeit finden liess, welche die jährlich für Erich Schlatter budgetierten Kosten von Fr. 584 000.- zu senken vermochte, will ich als freier und unbescholtener Bürger, Einwohner und Steuerzahler diese Kantons einen noch grössseren Beiterag leisten: Mit sofortiger Wirkung wird die Betreuung von Erich Schlatter durch rutzkinder koordiniert.

Um eine möglichst schnelle, reibungslose und menschensrechtskonforme Umsetzung zu gewährleisten, halte ich die Modalitäten in einem provisorischen Vertrag vorab wie folgt fest:

A) Honorar
Aufgrund der von den Schaffhauser Mächtigen glaublich dargebrachten Schwere des Falles ist es ausgeschlossen, mit dem monatlichen Lohn eines Maurers von Fr. 4500.- fortzufahren. Nach eingehender Risikoanalyse haben sich direkte Kosten von Fr. 800.- ergeben. Diese sind jeweils monatlich und im Voraus auf ein noch von mir zu eröffnendes Konto zu bezahlen.
In diesem Betrag inbegriffen sind folgende

Leistungen:
  1. Unterbringung
  2. individuelle Ernährung
  3. [Betreuung rund um die Uhr/li]
    [li]nach Ablauf des ersten Jahres sämtliche Arzt- und Medikamentenkosten, welche sich nach einer Entgiftungskur automatisch gegen Null einpendeln dürften

B) Art der Betreuung
Beaufsichtigung rund um die Uhr. Sobald sich Erich Schlatter wieder an ein Leben in Freiheit gewöhnt und bewährt hat, werden sämtliche Sanktionen schrittweise, bis zur Aufnahme als "Familienmitglied" gelockert

C) Sicherheitsvorkehrungen - nicht im eingangs erwähnten Plafond von Fr. 800.- enthalten
  1. elektronische Fussfessel inkl. Ortungsgerät
  2. Elektroschockgerät - anstelle einer Feuerwaffe
  3. Zwei Funkgeräte der Polizei
  4. die ersten zwei Fluchtversuche - davon durfte Schlatter auch in der Hand des Staates Gebrauch machen.
  5. Öffentlichkeitsarbeit bezüglich Genesungsverlauf, Öffentlichkeitsarbeit, Pressekonferenzen, Vorbereiten eines dritten Auftrittes im CH-Fernsehen
  6. Kosten für Pflichtverteidiger und noch laufende Verfahren - dürfte beides nach einem Jahr wegfallen


D) Aufhebung der Freiheitsberaubung
Im Falle einer Beendigung der Freiheitsberaubung von Erich Schlatter kann dieser Vertrag auf Ende des folgenden Quartals jeweils von beiden Vertragsparteien beendet bzw. gekündigt werden.



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