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  Das Peter-Prinzip von Laurence J. Peter; oder wie Behördenwillkür entsteht
06.08.2012 von josef

Das Peter-Prinzip ; oder wie Behördenwillkür entsteht

Peter beobachtete, dass besonders kleine Beamte und Angestellte ohne Entscheidungsbefugnisse geradezu versessen darauf sind, alles korrekt ohne die geringste Abweichung von der Routine zu erledigen, ohne sich zu fragen, ob das irgendeinem vernünftigen Zweck dient. Er nennt diese Mitarbeiter, denen die Mittel wichtiger sind als das Ziel, Berufsautomaten.

Nun wird die Befähigung eines Mitarbeiters von dessen Vorgesetztem und nicht von einem Aussenstehenden beurteilt. Arbeitet der Mitarbeiter korrekt, gehorcht immer und entscheidet nie, so gilt er als befähigt, weil die Zusammenarbeit mit ihm klappt, unabhängig davon, ob er effektiv etwas leistet. Peter nennt dies Umkehrung bzw. Inversion, weil das Verhältnis zwischen Mittel und Zweck umgekehrt wird. ...
siehe Originalfassung bzw. Dok. 1344



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